Wunderbare Gelee Pyramiden Plätzchen für die Weihnachtszeit

Vergessene Weihnachtsplätzchen - Thüringer Pyramiden Plätzchen

Ein echtes Original aus Thüringen, das unglaublich lecker ist und auf der Zunge zergeht. …. Traditionelle Weihnachtsplätzchen DDR Rezept

  • 100 % erprobt: Jedes Gericht stammt aus meiner eigenen Küche und wird so oft getestet, bis es gelingsicher ist.

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  • Gemeinsam kochen: Vertraue auf meine Erfahrung und koche das Rezept ganz entspannt Schritt für Schritt mit mir nach – so, wie es bereits viele tausend Menschen auf YouTube tun.

Gelee-Pyramidenplätzchen – Dreistöckiges Plätzchenglück mit Himbeergelee

Wir reisen zurück in die Kindheit! Mein Mann hat mir von Plätzchen erzählt, die es früher zu Weihnachten gab: Keine doppelten Plätzchen, sondern echte Dreistöckige Pyramiden Plätzchen – gestapelt in drei aufsteigenden Größen aus feinem, mürbem Teig, gefüllt mit Himbeergelee und gekrönt mit einer zarten Puderzuckerglasur. Ein echtes Original aus Thüringen, das unglaublich lecker ist und auf der Zunge zergeht.

Diese dreistöckigen Gelee-Pyramiden sind mein absolutes Highlight zum Auftakt der Weihnachtsbäckerei! Wenn der feine Mürbeteig mit fruchtigem Himbeergelee gestapelt und mit einer zarten Zuckerglasur gekrönt wird, entstehen kleine, kunstvolle Plätzchentürmchen, die auf keinem Teller fehlen dürfen.

Warum du diese Gelee-Pyramidenplätzchen lieben wirst:

  • Wunderbar mürbe: Der feine Mürbeteig ohne Farbe gebacken zergeht förmlich auf der Zunge….. und ich meine damit wirklich, dass sie auf der Zunge zergehen!!!

  • Ein echter Hingucker: Durch das Aufeinandersetzen von drei verschiedenen Größen entstehen wunderschöne kleine Plätzchentürmchen.

  • Fruchtige Frische: Das fein durchgesiebte Himbeergelee sorgt für die perfekte Balance zur süßen Glasur.

  • Traditionell & bewährt: Ein klassisches Weihnachtsrezept, das ganz ohne Schnickschnack gelingt und wunderbar in der Dose durchzieht.

Schwierigkeitsgrad: Einfach Portionen: ca. 25 bis 30 Plätzchen je nach Dicke Vorbereitungszeit: 45 Minuten Ruhezeit: 1 Stunde

Backzeit: ca. 10 bis 12 Minuten bei 180 °C Ober-/Unterhitze (vorgeheizt)

Die Zutaten:

Für den mürben Teig:

  • 375 g Weizenmehl (Type 405)

  • 120 g Puderzucker

  • je nach Geschmack: 1 Päckchen Vanillezucker oder 1 TL Bio-Zitronenschale

  • 1 kleine Prise Salz

  • 225 g sehr kalte Butter (in kleinen Würfeln)

  • 3 Eigelb

Für die Füllung & Glasur:

  • ca. 200–250 g Himbeergelee (fein durchgesiebt)

Für die Zuckerglasur:

  • 200 g Puderzucker

  • ca. 6–7 TL lauwarmes Wasser

….. so mache ich es … Schritt für Schritt im Video ……

Mürbeteig Plätzchen so aromatisch mit Gelee und Glasur Echte Pyramiden Plätzchen

Zubereitung:

  1. Teig vorbereiten: Als erstes brauchst du 375 g Mehl. Da bauen wir jetzt eine Mulde. Je nach Geschmack kannst du das Mehl entweder mit einem Päckchen Vanillezucker oder mit einem halben Teelöffel geriebener Zitronenschale und einer Prise Salz vermengen.

  2. Dann kommen 120 g Puderzucker in die Mulde, die drei Eigelbe und 225 g sehr kalte Butter in Stückchen.

  3. Kneten mit System: Jetzt werden die Zutaten erst einmal gut vermengt – und am besten geht das mit dem Teigschaber! Das hat zwei Gründe: Zum einen geht es besser, und zum anderen bleibt der Teig dadurch länger kühl. Wenn wir von Anfang an die Hände verwenden, wird er zu schnell warm. (Tipp: Wenn du zwei Teigschaber hast, nimm beide, dann geht es noch schneller!)

  4. Kneten von Hand: Irgendwann geht es mit dem Teigschaber nicht mehr weiter. Jetzt können wir mit den Händen ruckzuck einen glatten Teig formen. Wenn du den Teig jetzt anfasst, wirst du merken, dass er immer noch schön kühl ist. Es sollten am Ende keine Butterstückchen mehr zu sehen sein.

  5. Kühlen: Den fertigen Teig in ein Stück Klarsichtfolie einwickeln und für eine Stunde in den Kühlschrank stellen.

  6. Ausstechen: Für die Pyramiden brauchst du jeweils drei Stück von der gleichen Form – einmal groß, einmal mittel und einmal klein. Nach einer Stunde ist der Teig gut gekühlt und lässt sich prima ausrollen. Schneide einfach ein Stück ab und lass den Rest im Kühlschrank, damit er kühl bleibt.

  7. Gib etwas Mehl auf die Arbeitsfläche. Da wir die Plätzchen später stapeln, sollte der ausgerollte Teig eine Höhe von ca. 3 bis 4 mm haben.

  8. Plätzchen platzieren: Ich mache immer erst ein Plätzchen-Set komplett fertig: eine große Form, eine mittlere, eine kleine. So kommt man nicht durcheinander. Wenn sie nicht an der Ausstechform hängen bleiben, nimm einfach einen Pfannenwender, hebe sie heraus und lege sie auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech.

  9. Backen: Im vorgeheizten Backofen bei 180 °C Ober-/Unterhitze für 10 bis 12 Minuten backen. Sie sollten, wenn möglich, keine Farbe annehmen – das macht das Plätzchen später umso mürber!

  10. Abkühlen lassen: Nach ca. 11 Minuten kommen sie frisch aus dem Ofen. Lass sie erst einmal komplett abkühlen. (Tipp: Ein zweites Backblech ist hier von Vorteil, da das erste Blech vor dem nächsten Durchgang komplett auskühlen muss.)

  11. Füllen & Stapeln: Wenn die Plätzchen abgekühlt sind, das Himbeergelee kurz leicht erwärmen, damit es sich gut verteilen lässt. Bestreiche das größte Plätzchen mit Gelee, setze das mittlere Stück oben drauf, gib wieder etwas Gelee darauf und kröne das Ganze mit dem kleinsten Plätzchen.

  12. Die Zuckerglasur: Für die Glasur 200 g Puderzucker mit 6 bis 7 Teelöffeln lauwarmem Wasser gut vermengen. Die Glasur sollte leicht zähflüssig sein – nicht zu fest, denn ein Teil muss am Plätzchen leicht herunterlaufen. Gib ca. einen Teelöffel davon auf das oberste Plätzchen und streiche es leicht glatt.

  13. Trocknen & Lagern: Lass die Plätzchen nun komplett trocknen. Wenn sie nach ein paar Stunden trocken sind, kannst du sie in Blechdosen verstauen. Wichtig: Es braucht ca. 2 bis 4 Tage, bis sie richtig schön mürbe sind und sich die Aromen voll entfaltet haben! Kühl und trocken gelagert halten sie sich ca. 4 Wochen.

Lagerung & Haltbarkeit

  • Das Wichtigste zuerst – Die Ruhezeit: Nach dem Backen und Trocknen brauchen die Pyramiden ca. 2 bis 4 Tage in der geschlossenen Dose, um richtig schön mürbe zu werden. Erst dann haben sie ihre perfekte Konsistenz erreicht und die Aromen haben sich voll entfaltet.

  • Die richtige Verpackung: Lagere die Plätzchen am besten in einer klassischen Blechdose.

  • Der ideale Ort: Die Dose sollte an einem kühlen und trockenen Ort stehen (z. B. in der Speisekammer oder im ungeheizten Flur).

  • Haltbarkeit: Bei korrekter Lagerung in der Blechdose halten sie sich problemlos etwa 4 Wochen.

Annas Tipp:

Lasst den Teig wirklich im Kühlschrank ruhen und arbeitet portionsweise. Wenn ihr zwischendurch den Rest des Teigs kalt lasst und beim Backen darauf achtet, dass die Plätzchen keine Farbe annehmen, bleiben sie wunderbar zart und mürbe. Und das Wichtigste: Habt ein bisschen Geduld! Nach 2 bis 4 Tagen in der Dose schmecken sie erst richtig perfekt, weil sie dann wunderbar durchgezogen sind.

Die Plätzchen schmecken sehr gut mit einem fruchtigen Himbeergelee oder auch Johannisbeergelee. Bei der Glasur sucht Euch aus, ob ihr lieber mehr Glasur haben möchtet … dann ist das Plätzchen süßer im Geschmack oder ob Ihr die Glasur etwas dünner über die Plätzchen verteilt, dann hat das Plätzchen eine ausgeglichene Süße.

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