Hildabrötchen (Spitzbuben) – Zarter Mürbeteig mit fruchtiger Himbeerfüllung
Hildabrötchen oder Spitzbuben - traditionelles Weihnachtsplätzchen … ein echter Hingucker auf dem Weihnachtsteller
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Hildabrötchen (Spitzbuben) – Zarter Mürbeteig mit fruchtiger Himbeerfüllung
Sie gehören einfach zu jeder traditionellen Weihnachtsbäckerei dazu und schmücken jeden bunten Teller auf die schönste Art und Weise: Hildabrötchen, die im deutschsprachigen Raum auch unter dem Namen Spitzbuben oder Linzer Plätzchen bekannt sind.
Mit einem wunderbar mürben Teig, der auf der Zunge zergeht, einer süßen Himbeergelee-Füllung und der glänzenden, zarten Zitronenglasur auf dem Oberteil sind sie ein absoluter Traum für die Adventszeit. Ich zeige dir Schritt für Schritt, wie dieses traditionelle Rezept ganz einfach gelingt!
Warum du diese Plätzchen lieben wirst:
Der absolute Klassiker: Gehört zu Weihnachten einfach dazu und weckt pure Kindheitserinnerungen.
Wunderbar mürbe: Der fein abgestimmte Mürbeteig mit weicher Butter und Ei wird herrlich zart.
Der kleine Feinschliff: Die Kombination aus fruchtigem Himbeergelee und der leichten Zitronenglasur schmeckt einfach unvergleichlich gut.
Wunderschöner Anblick: Durch das typische Guckloch im Oberteil leuchtet das rote Gelee wunderschön hervor.
Schwierigkeitsgrad: Einfach Portionen: Zutaten für ca. 20 fertige Plätzchen (Doppeldecker) ca. 2 große Backbleche Vorbereitungszeit: 1 Stunde Ruhezeit: 1 Stunde
Backzeit: ca. 10 Minuten bei 180 °C Ober-/Unterhitze (oder 160 °C Umluft, vorgeheizt)
Die Zutaten:
Für den Teig:
150 g weiche Butter
100 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
1 Ei
300 g Mehl (+ etwas Mehl zum Ausrollen)
Für den Guss & die Füllung:
125 g Puderzucker
3 bis 4 Tropfen Zitronensaft
ca. 2 EL Wasser
ca. 200 g Fruchtgelee (z. B. Himbeer- oder Johannisbeergelee)
Backpapier
….. so mache ich es … Schritt für Schritt im Video ……
Zubereitung:
Teig zubereiten: Die weiche Butter mit dem Zucker und dem Vanillezucker in eine Schüssel geben und für ca. 2 Minuten cremig aufschlagen. Das Ei dazugeben und die Masse nochmals ca. 1 Minute schlagen.
Mehl unterkneten: Das Mehl (300 g) hinzufügen. Alles zuerst mit einem Teigschaber und anschließend mit den Händen zügig zu einem glatten Teig verkneten und zu einer Kugel formen.
Kühlen: Den Teig in Klarsichtfolie wickeln und für ca. 1 Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.
Ausrollen & Ausstechen: Den Ofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze (oder 160 °C Umluft) vorheizen. Den Teig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche ca. 2 bis 3 mm dünn ausrollen.
Formen: Zunächst ca. 20 Oberteile ausstechen und mithilfe einer kleineren Plätzchenform oder einem runden Gegenstand ein kleines Loch in die Mitte stechen. Die Oberteile auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen.
Backen: Die Oberteile im vorgeheizten Ofen auf mittlerer Schiene für ca. 10 Minuten hell backen. In der Zwischenzeit die 20 Unterteile ausstechen und ebenfalls backen. Die fertigen Plätzchen komplett auskühlen lassen.
Zitronenglasur zubereiten & glasieren: Den Puderzucker mit 3 bis 4 Tropfen Zitronensaft und ca. 2 Esslöffeln Wasser zu einem glatten Guss verrühren. Die abgekühlten Oberteile (mit Loch) entweder mit einem Pinsel bestreichen oder kurz mit der Oberseite in die Glasur eintunken und auf einem Kuchengitter trocknen lassen.
Füllen & Zusammensetzen: Das Himbeergelee in einem kleinen Topf leicht erwärmen, damit es streichzarter wird. Die Unterteile großzügig mit dem warmen Gelee bestreichen. Die glasierten Oberteile vorsichtig daraufsetzen, sodass das Gelee durch das Loch herausschimmert.
Lagerung & Haltbarkeit
Die richtige Dose: Bewahre die Hildabrötchen luftdicht in einer klassischen Blechdose auf.
Lagenweise schichten: Lege zwischen die einzelnen Schichten unbedingt Backpapier oder Butterbrotpapier, da die Plätzchen sehr zart sind und durch die Zitronenglasur und das Gelee leicht aneinanderkleben können.
Haltbarkeit: Gut verpackt und kühl gelagert halten sie sich problemlos 2 bis 3 Wochen – und werden durch das Gelee von Tag zu Tag noch mürber und aromatischer!
Annas Tipp:
Lass die frisch gefüllten Hildabrötchen am besten einen Tag lang offen bei Raumtemperatur auf einem Gitter trocknen, bevor du sie in die Keksdose schichtest! So zieht die Zitronenglasur perfekt an und das Gelee setzt sich.
Und keine Sorge, falls sie sich direkt nach dem Backen noch etwas fest anfühlen: Erst durch die Lagerung in der Dose werden diese Plätzchen so richtig mürbe und zart! Sie saugen die Feuchtigkeit des Gelees auf und schmecken nach ein paar Tagen fast noch besser als frisch gebacken.
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