Omas klassisches Hühnerfrikassee Rezept - unvergesslich gut!

Traditionelles Hühnerfrikasse nach Hausmannskost - wie früher bei Oma

Klassisches Hühnerfrikassee wie bei Oma - gekocht mit echten Suppenhühner

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Omas klassisches Hühnerfrikassee – Wie von früher und unvergesslich gut

Es gibt Gerichte, die zaubern beim bloßen Gedanken daran sofort ein Lächeln ins Gesicht. Omas klassisches Hühnerfrikassee ist genau so ein Seelenwärmer – ein absoluter Lieblingsklassiker, der nach Zuhause schmeckt. Dieses herrliche Rezept steht für ehrliche Hausmannskost, die in keiner Rezeptsammlung fehlen darf.

Ein echtes Hühnerfrikassee wird traditionell mit echten Suppenhühnern gekocht – und das hat gute Gründe: Ältere Hühner haben viel mehr Zeit gehabt, um heranzuwachsen, wodurch ihr Fleisch ein unvergleichlich kräftiges, tiefes Aroma entwickelt, an das junges Hähnchen einfach nicht herankommt. Genau deshalb brauchen sie auch eine längere Kochzeit von gut 2 bis 3 Stunden, damit das Fleisch butterweich wird und die Knochen ihre wertvollen Nährstoffe an den Sud abgeben.

Das wunderbare Nebenerlebnis dabei: Bei diesem Rezept bleibt am Ende reichlich von der kräftigen Hühnerbrühe übrig! Sie ist viel zu schade zum Wegschütten und lässt sich perfekt für andere Gerichte verwenden oder abends wunderbar heiß aus der Tasse schlürfen. Gerade in der Kältesaison ist diese goldene Hühnersuppe ein absolutes Superfood für das Immunsystem und wärmt von innen heraus.

In diesem Rezept zeigen wir dir Schritt für Schritt, wie du mit dieser aromatischen Brühe und einer feinen, cremigen Soße (Velouté) ein Frikassee zauberst, das genau wie bei Oma schmeckt. Kein Schnickschnack, sondern zartes Fleisch, Spargel und Erbsen – serviert zu duftendem Reis. Wenn du nach einem echten einfachen Wohlfühl-Gericht suchst, das die ganze Familie begeistert, liegst du hiermit goldrichtig!

Warum du dieses Hühnerfrikassee lieben wirst

  • Wie bei Oma: Der Geschmack von selbst gekochter Suppenhühner-Brühe, zartem Fleisch und einer samtigen Velouté-Soße ist purer Wohlgeschmack und der Inbegriff von echter Tradition.

  • Ehrliche Zutaten: Keine Versteckspiele, sondern echtes Suppenhuhn, frisches Gemüse und feiner Spargel, die zusammen den perfekten Genuss bilden.

  • Das Plus für die Gesundheit: Die reichhaltige Restbrühe ist das perfekte, wärmende Immunsystem-Superfood für die Kältesaison.

  • Das perfekte Zusammenspiel: Das zarte Hühnerfleisch, der Spargel und die süßlichen Erbsen ergänzen sich als klassische Hausmannskost einfach unschlagbar.

Schwierigkeitsgrad: Einfach Portionen: ca. 4 Personen Vorbereitungszeit: 12 Minuten Kochzeit: 3 bis 4 Stunden

Die Zutaten:

Für die kräftige Hühnerbrühe:

  • 2x Suppenhuhn (je ca. 1,2 kg bis 1,3 kg)

  • 1 Bund Suppengemüse

  • 1 mittelgroße Zwiebel

  • 2x Lorbeerblatt

  • 10 bis 15 Pfefferkörner

  • 1 gehäufter Esslöffel Salz

  • Nach Bedarf: Ein kleiner Schuss Tafelessig

  • Kaltes Wasser

Für die helle Soße (Velouté):

  • 60 g Butter

  • 60 g Mehl

  • 600 ml von der selbst gekochten Hühnerbrühe

  • 1 Schluck Spargelwasser aus dem Glas

  • 1 Becher Sahne (ca. 200–250 ml)

Für die Einlage:

  • 1 großes Glas Spargel (Abtropfgewicht ca. 400 g), in Stücke geschnitten

  • 250 bis 300 g Tiefkühl-Erbsen

  • Das gezupfte Fleisch von den gekochten Suppenhühnern

  • (Optional nach Wunsch: frisch geschnittene Champignons)

  • Zum Abschmecken & Garnieren:

  • Salz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

  • Ein Spritzer Zitronensaft

  • Frisch geriebene Muskatnuss

  • Die fein gehackte Petersilie vom Suppengrün als frische Garnitur

….. so mache ich es … Schritt für Schritt im Video ……

Klassisches Hühnerfrikassee nach Hausmannart - wie früher bei Oma

Zubereitung:

  1. Die Hühnerbrühe ansetzen (ca. 3 Stunden Kochzeit) Vorbereitung: Das Suppengemüse putzen. Möhren und Sellerie schälen und grob würfeln, den Lauch in Stücke schneiden. Die Petersilie zunächst im Ganzen lassen. Die Zwiebel halbieren, die Schale dabei unbedingt dranlassen (das gibt eine wunderschöne Farbe). Die Pfefferkörner und Lorbeerblätter bereitlegen. In den Topf geben: Die zwei Suppenhühner in einen großen Topf (ca. 8 bis 8,5 Liter Bräter) geben. Das vorbereitete Gemüse, die Zwiebelhälften, Pfefferkörner und Lorbeerblätter dazulegen. Mit kaltem Wasser aufgießen: Das Ganze mit kaltem Wasser auffüllen, bis die Hühner vollständig bedeckt sind (das ist wichtig für eine richtig kräftige Brühe!). Einen gut gehäuften Esslöffel Salz dazugeben. Aufkochen & Abschäumen: Auf höchster Temperatur zum Kochen bringen. An der Oberfläche bildet sich Schaum – diesen mit einem Löffel sorgfältig abschöpfen. Sanft köcheln lassen ("Blubbern"): Sobald der Schaum weg ist, den Deckel aufsetzen und die Temperatur auf die kleinste Stufe zurückschalten. Die Hühner nun für ca. 3 Stunden ganz langsam vor sich hinköcheln ("Blubbern") lassen, bis das Fleisch butterweich ist und eine kräftige Brühe entstanden ist.

  2. Fleisch zupfen & Brühe passieren Hühner herausnehmen: Die Hühner nach der Kochzeit mit einem Schöpflöffel aus dem Topf nehmen, in eine Schüssel geben und kurz etwas abkühlen lassen. Brühe sieben: Die fertige Hühnerbrühe durch ein Sieb oder Passiertuch in einen sauberen Topf gießen. Fleisch ablösen: Das Fleisch von den abgekühlten Suppenhühnern (z. B. Keulen und Brust) vorsichtig ablösen und in mundgerechte Stücke zupfen. (Suppenhühner liefern herrlich viel zartes Fleisch!).

  3. Die helle Soße (Velouté) ansetzen Mehlschwitze herstellen: In einem ca. 4-Liter-Topf bei mittlerer Temperatur 60 g Butter schmelzen. Sobald sie geschmolzen ist, 60 g Mehl einrühren und alles gut miteinander vermengen. Mit Brühe ablöschen: Nach und nach mit ca. 600 ml von der selbst gekochten, heißen Hühnerbrühe aufgießen und kräftig rühren, damit keine Klümpchen entstehen. Köcheln lassen: Die Soße bei kleiner bis mittlerer Temperatur 5 bis 10 Minuten leicht köcheln lassen, damit der Mehlgeschmack vollständig verschwindet (falls sie zu dick wird, einfach noch etwas Brühe nachgießen).

  4. Das Frikassee vollenden Verfeinern: Einen Becher Sahne, 250 bis 300 g tiefgefrorene Erbsen und einen guten Schluck Spargelwasser aus dem Glas in die Soße rühren. Einlage dazugeben: Das gezupfte Hühnerfleisch und den in Stücke geschnittenen Spargel hinzufügen. Alles gut umrühren und bei milder Hitze schön durcherwärmen. Abschmecken: Zum Schluss mit Salz, frisch gemahlenem Pfeffer, einem Spritzer Zitronensaft und großzügig frisch geriebener Muskatnuss abschmecken (die Muskatnuss sorgt für die perfekte Tiefe!).

  5. Anrichten Mit duftendem Reis (alternativ Nudeln oder Kartoffeln) auf Tellern anrichten und vor dem Servieren mit der frisch gehackten Petersilie bestreuen.

Annas Tipp:

Nimm dir für das Auskochen der Hühner unbedingt Zeit! Wenn das Suppenhuhn ganz langsam und nur bei kleiner Stufe vor sich hin blubbert, wird die Brühe wunderbar kräftig und das Fleisch am Ende butterweich und saftig. Das ist das ganze Geheimnis echter Hausmannskost! Du kannst das Gemüse übrigens auch ganz nach Geschmack abwandeln – wer mag, schneidet sich noch ein paar frische Champignons mit in den Topf.

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